Besorgniserregende Kriminalstatistik für das Jahr 2016

Besorgniserregende Kriminalstatistik für das Jahr 2016

Am Montag, dem 24. April 2017 ist es wieder soweit: Bundesinnenminister Thomas de Maizière stellt die neue Polizeiliche Kriminalstatistik in Berlin vor. Unter Berufung auf Medienberichte von Bild und Spiegel gewährte die Neue Ruhr Zeitung (kurz: NRZ) schon heute einen ersten Einblick in eine besorgniserregende Kriminalstatistik.

Die gute Nachricht zuerst: In 2016 sind die Fälle von Wohnungseinbrüchen zum ersten Mal in den vergangenen zehn Jahren zurückgegangen.

Kriminalstatistik deckt auf: Raub und Körperverletzung stellen 80 % der Gewalttaten dar

 
Doch das war es leider auch schon mit den positiven Meldungen. Gewalttaten und Sexualdelikte nehmen drastisch zu:

Tatsächlich sollen vier von fünf polizeilich erfassten Gewaltdelikten mit Raub und/oder Körperverletzung einhergehen. Auch insgesamt fallen Gewalttaten deutlich stärker ins Gewicht als noch in den Jahren zuvor – dies gilt insbesondere für Mord, Totschlag sowie Tötung auf Verlangen. Die Polizei hat 2016 rund 2.400 Fälle dieser Art verzeichnet – das entspricht einem Anstieg von 14,3 %.

Ebenfalls äußerst alarmierend ist die starke Zunahme der Fälle von Vergewaltigungen und sexueller Nötigung. Hier mussten etwa 7.900 Delikte verzeichnet werden – und damit 12,8 % mehr als noch im Jahr davor.

Selbstschutz statt Einschränkung

 
Eine Entwicklung, die zugegebenermaßen beängstigend ist – insbesondere für Eltern, die ihre Kinder flügge werden lassen. Hand aufs Herz: Würden wir unsere Kinder – egal, ob 10, 15 oder auch schon 18 Jahre – nicht am liebsten zu Hause einsperren, um sie vor der Welt da draußen zu beschützen? Doch wie sollen sie sich zu freien, selbstbewussten Erwachsenen entwickeln, wenn wir ihnen genau diese Freiheit nehmen? Wir können eigentlich nur tun, was wir schon den kleinsten Teilnehmern unseres Unterrichtes vermitteln:

Lernt nicht, euch vor der Gefahr zu verstecken. Lernt, mit der Gefahr zu leben!

✔ Statt Kindern zu verbieten, sich der Steckdose auch nur zu nähern, halten wir es für sehr viel sinnvoller, ihnen zu erklären, was Strom eigentlich ist, warum er so gefährlich ist und wie wir richtig damit umgehen.

✔ Statt Jugendlichen zu verbieten, sich draußen mit Gleichaltrigen zu verabreden, halten wir es für sehr viel sinnvoller, sie in die Lage zu versetzen, gefährliche Situationen zu erkennen und zu vermeiden. Sie müssen verstehen, warum sich die Erwachsenen immerzu Sorgen machen und sollten auch im Notfall noch im Stande sein, sich genug Zeit für eine Flucht zu verschaffen.

Für weitere Fragen steht das Team der Sportakademie Richter in Kempen gerne zur Verfügung:

☎ telefonisch unter: 02152 8079774
✉ oder per E-Mail unter: info@kampfkunst-kempen.de