Alleinstellungsmerkmale

Das Gesetz von Angebot und Nachfrage bewirkt, dass Selbstverteidigungs- und Selbstbehauptungskurse momentan aus dem Boden schießen. Die Nachrichten sind dieser Tage nicht nur beängstigend, sie sind geradezu verstörend. Eltern fürchten um die Sicherheit ihrer Kinder, fürchten um den Freiraum, in dem sie sorglos und sicher aufwachsen können. Doch welche Kurse sind tatsächlich sinnvoll? Und warum sollten Sie sich für uns entscheiden?

11 gute Gründe, weshalb Sie uns kennenlernen sollten

1. Erfahrung
Die Kampfkunst- und Charakterschule Richter | Kempen besteht zwar erst seit Mai 2015 im Raum Viersen, die Inhaberin verfügt allerdings über mehr als drei Jahrzehnte an Erfahrung im Bereich der Kampfkunst. Sie beherrscht und vermittelt Techniken einer effektiven Selbstverteidigung, legt in ihren Selbstschutzseminaren für Kinder und Erwachsene jedoch großen Wert auf Prävention und Prophylaxe: Gefahren erkennen, Risiken vermeiden, keine Opferhaltung annehmen. Darüber hinaus ist sie Ansprechpartnerin für Gewaltopfer und sehr aktiv in der Frauenselbstbehauptung.
2. Kompetenz
Andrea Schnell, Inhaberin der Sportakademie Richter in Kempen, verfügt über den Meistergrad im Kung Fu und im Kickboxen. Sie ist mehrfache Europameisterin im Pointfighting und gewann 2012 die Weltmeisterschaft in Paris, Frankreich. Neben zahlreichen Fortbildungen im Unterricht mit Kindern aller Altersgruppen bildet sie sich aktuell zur Sozialtrainerin bei AD(H)S, Lern- und Verhaltensschwierigkeiten weiter.
3. Individualität
Sowohl die Kurse als auch die Seminare unserer Sportakademie Richter in Kempen bauen auf einen individuell und flexibel gestalteten Unterricht auf. Wir befragen Kinder, Jugendliche und Erwachsene nach ihren Ängsten, und sie berichten uns von gefährlichen Situationen, denen der ein oder andere bereits ausgesetzt war. Diese Informationen verwenden wir für die Planung, aber auch während der Durchführung unserer Kurse und Seminare. Wir suchen das Gespräch mit Eltern, mit ErzieherInnen, mit LehrerInnen und Schulleitungen, um ein Programm zu erstellen, das den jeweiligen Bedürfnissen am nächsten kommt.
4. Flexibilität
Unterricht ist nicht gleich Unterricht. Seminar ist nicht gleich Seminar. Je nach Thematik und gewünschter Zielsetzung kann es beispielsweise sinnvoll sein, Mädchen und Jungs zusammen oder getrennt zu schulen. Auch derartige Entscheidungen treffen wir nicht allein, sondern in Kooperation mit Eltern, ErzieherInnen, LehrerInnen und Schulleitungen.
5. Altersgerechte Inhalte
Prügeleien im Kindergarten, Mobbing in der Schule. Die Tochter geht zum ersten Mal aus, die Mutter hat bereits Bekanntschaft mit häuslicher Gewalt machen müssen. Selbstschutz definiert sich für jede Altersklasse anders und eben diese Unterschiede berücksichtigen wir in unseren Kursen und Seminaren. Wir bieten spezielle Angebote für Vorschulkinder, Grundschulkinder, Jugendliche und Erwachsene an.
6. Realitätsnähe
Wir beziehen uns auf aktuelle Geschehnisse – in den Nachrichten oder auch auf dem Schulhof … – und erarbeiten lösungsorientierte Strategien, die weder Kinder noch Erwachsene überfordern. Dabei setzen wir unsere Schüler und Seminarteilnehmer auch einem gewissen Druck aus. Um es kurz zu halten: Es bringt nichts, im Unterricht einen realititätsfremden Schongang einzulegen, denn diese Herangehensweise könnte im Ernstfall zu einer Schockstarre führen. Trotz intensiven Trainings wäre der reale Druck zu groß, um das Gelernte abrufen zu können. Natürlich informieren wir uns in vorangehenden Gesprächen über mögliche Vorbelastungen, so benötigen beispielsweise Gewaltopfer eine äußerst sensible Heranführung an das Thema Selbstverteidigung und Selbstschutz. Auch weitere Faktoren wie Alter, Vorkenntnisse, Tagesverfassung etc. spielen eine wichtige Rolle.
7. Wirkung
So verwirrend es auch klingen mag, manchmal ist Kneifen und Beißen einfach die beste und effektivste Form der Selbstverteidigung. Es geht uns nicht darum, unsere Schüler mit komplizierten Techniken zu beeindrucken, sondern vielmehr darum, mit einfachen Mitteln eine starke Wirkung zu erzielen – und wenn sie nur das Fenster für eine Flucht öffnen! Anhand von konfliktorientierten Täter-Opfer-Rollenspielen veranschaulichen wir die Wirkung dieser Maßnahmen, aber auch optische Eindrücke: Wie wirkt eine gebeugte Haltung, wie wirkt eine aufrechte Haltung? Wer bietet sich eher als Opfer an?
8. Charakterschule
Die wichtigste Zutat im Selbstschutz ist Selbstvertrauen. Das Selbstvertrauen, sich gegen Mobbing zu stellen. Das Selbstvertrauen, für andere einzustehen. Das Selbstvertrauen, den Herausforderungen des Lebens entgegenzutreten. Wer an sich glaubt, überzeugt auch andere von den eigenen Begabungen, von der eigenen Einzigartigkeit. Wer auf sich selbst vertraut, macht sich für gewaltbereite Täter unattraktiv, denn sie suchen Opfer und keine Gegner!
9. Vernetzung
Wir kooperieren bundesweit mit erfahrenen Kampfkünstlern und Kampfkunstschulen. Wir pflegen einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch, organisieren gemeinsame (Sparring)Seminare, lernen mit- und voneinander. Statt uns vor äußeren Einflüssen zu versperren, greifen wir neue Anregungen auf, um diese auf die Bedürfnisse unserer Schüler und Teilnehmer zuzuschneiden.
10. Integration
Für manche Kinder ist es nicht leicht, sich sportlich aktiv zu betätigen oder an Selbstschutzseminaren teilzunehmen. Sie stoßen wiederholt auf Ablehnung, z. B. durch eine Autismus- oder AD(H)S-Erkrankung – dabei könnte Bewegung und die Integration in eine soziale Gruppe zur sinnvollen Ergänzung ihrer Therapie werden. In der Sportakademie Richter | Kempen wird kein Kind pauschal abgelehnt. Bei einem kostenlosen Probetraining können Kind, Eltern und auch wir feststellen, ob eine erfolgreiche Kursteilnahme möglich ist. Wir durften bereits Kinder mit AD(H)S, Autismus oder auch Kinder, welche die deutsche Sprache noch (!) nicht beherrschten, zu unseren Schülern zählen.
11. Spaß
Kampfkünste sind sehr stark mit moralischen Werten und einem respektvollen Miteinander verknüpft. Der traditionelle Kampfsport ist von einem hohen Maß an Strenge geprägt, auch wir schätzen die alten Traditionen. Dies mag verstaubt klingen, doch durch moderne Einflüsse, moderne Erkenntnisse des Lernens und Lehrens wissen wir unsere Schüler und Seminarteilnehmer zu begeistern. Und wer mit Spaß bei der Sache ist, verinnertlicht das Gelernte umso besser!